Erinnerung

Abendrot

Einsam und allein im Abendrot,
Voller Sehnsucht in Gedanken, bei ihr.
In der Ferne die Sonne untergeht.
Ich meinen Ohren meinen Augen nicht trau.
Als ich vernehme sein Lied.

Eines Tages und es ist nicht fern, ist sie dein.
Ja,
Der Tag ist nicht fern und ihre Liebe sie wird bei dir, sein.

Hallt es wider durch die Weite des Alls.

Mit ausgebreiteten Flügeln gleitet im
Goldenen Federkleid ein Vogel heran,

Oh,
Und er singt:
Eines Tages und es ist nicht fern, ist sie dein.
Der Tag ist nicht fern, dann wir deine Liebe bei ihr sein.

Ja,
Ich sah ihn fliegen.
Ein Traum flog durchs Abendrot.
Die Strahlen der Sonne brachen sich in seinem Gefieder.
Und es schien als rieselten sie in den schönsten Farben,
Auf mich nieder.
Sehnsuchtsvoll sah ich auf, zu ihm,
Er spürte meine Sehnsucht, sah in meinen Augen die Bitte,

Und er sang:
Eines Tages und es ist nicht fern, ist sie dein.
Ja,
Der Tag ist nicht fern und deine Liebe wird bei ihr, sein.

Traumverloren folgten meine Blicke ihm durchs
Wogende Farbenmeer.
Und ich sah, wie er im Abendrot entschwand.
Oh,
Und er sang:
Der Tag ist nicht fern dann ist sie dein.
Ja,
Der Tag ist nicht fern und ihre Liebe wird bei dir, sein.

Hallte es durch die Weite des Alls.

Andreas Alfred Bleiber        1977

Ich liebe Micha!

Es ist ein milder Abend als mich ein Blick,
Aus unbeschreiblich schönen braunen Augen,
In denen die Liebe geschrieben stand.
Zum ersten Mal die meinen fand.

Die Einsamkeit, die Kälte in meinem Herzen,
Verbannt.

Die glimmende Glut der Liebe in mir entfacht.

Oh Micha,
Wie schön wäre es, wärst du doch nur mein.

Keine Nacht ich nicht mehr schlafen kann,
Ohne von dir zu träumen.

Oh, welch Thor, ich bin zu hoffen, dass du,
Eines Tages wärest mein.

Oh Micha,
Wie schön wäre es, wärst du doch nur mein.

In meinem Herzen ist nur ein Platz zu vergeben.
Und dieser ist nun für immer dein.

Oh, 
Wie schön wäre es, wärst du doch nur mein.

Andreas Alfred Bleiber          1977
 

Copyright by Andreas Alfred Bleiber 2007